Schein oder Sein?

Wörterwald

In seinem Roman „Schöne neue Welt“ beschreibt Huxley eine Zukunftsversion, welche erschreckend, aber manchmal nicht weit entfernt scheint. Die Menschen leben in einer Welt, in welcher „Vater“ und „Mutter“ Schimpfwörter sind, welche man nicht ausspricht. Kinder werden in Laborieren hergestellt und schon auf ihre spätere Arbeit geprägt. Auch ihre Intelligenz ist vorherbestimmt. Auch kann, je nach Lust, geklont werden. In dieser Welt leben in Reservaten „Wilde“, welche an die Ureinwohner Amerikas erinnern. Ein solcher Wilder wird mit in die Zivilisation genommen, um zu sehen, ob er sich zu Recht findet. Damit nimmt das Unglück und die Verwirrung ihren Lauf, denn … Wie soll der Wilde sich in die moderne Welt einordnen? An manchen Stellen, vor allem die modernen Freizeitbeschäftigungen, wirkt der Roman witzig, doch gerade, wenn es um das Produzieren der Kinder geht, dann macht er erschreckend klar, wie nah diese Zukunft sein kann. Das lässt jeden nochmal über „Designer-Babys“ nachdenken und vielleicht einen anderen Standpunkt einnehmen.

Bild: Shutterstock

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